Reisen in die Natur Spaniens

 

Ab in den Süden 

                   -  Wandern in Andalusien 

  • Leichte Wanderungen kombiniert mit Besichtigungen
  • Wärme und strahlendes Licht im Herbst und Frühling - Zeit zum Fotografieren
  • Ursprüngliche Steilküste, erwanderbare kleine Buchten und Strände
  • Wadis und Vulkane im Küstennaturpark Cabo de Gata-Nijar
  • Besuch der Alhambra von Granada - UNESCO-Weltkulturerbe
  • Zeit für Kultur: Besuch von Granada und Almería
  • Unterkunft im ökologischen Landhaus "Cortijo el Campillo"

Isleta del Moro, Foto: D. Engelmann

Angenehme Wandertemperaturen und strahlendes Licht laden Sie ein, den nördlichen Gefilden für einige Tage den Rücken zu kehren. Geschützt als Biosphärenreservat und Küstennaturpark ist Cabo de Gata-Nijar von der Bebauung der letzten 30 Jahre, die so manchen Küstenstreifen am Mittelmeer verändert hat, weitgehend unberührt geblieben. Durch das warme Halbwüstenklima im vulkanischen Küstengebirge verlagern sich die Vegetationsphasen in den Herbst bis Frühling. Sie wohnen  im ökologischen Landhaus Cortijo El Campillo. Zu Fuß erkunden Sie die Berge, Steilküsten, Klippen und versteckten Buchten. Nehmen Sie sich Zeit zum Fotografieren und Entspannen!

 

 

 

Programmablauf

 

Wandern, Kultur und Relax im sonnigen Süden Spaniens

Winter Temperaturen zwischen 15 -20Cº und die Sonne der einzigen europäischen Halbwüste laden zu einer Pause vom dunklen mitteleuropäischen Winter ein.

Der Naturpark Cabo de Gata- Nijar im Osten von Andalusien erstreckt sich über eine Fläche von 49.512ha einer afrikanisch anmutende Küstengebirgslandschaft vulkanischen Ursprungs mit Gipfeln bis 500m Höhe. Bizarre Klippen und versteckte, kleine Buchten die nur zu Fuß oder im Boot zu erreichen sind, warten darauf entdeckt zu werden.

Geschützt als Biosphärenreservat, Küstennaturpark und Geopark ist Cabo de Gata-Nijar von der Bebauung der letzten 30 Jahre, die so manchen Küstenstreifen am Mittelmeer zerstört haben, weitgehend unberührt geblieben.

Das warme Halbwüstenklima verlagert die Vegetationsphasen in den Herbst bis Frühling, wenn anderenorts die Vegetation schon, oder noch schläft. Sie wandern in frischem, zarten Grün, das im Schutz von Felsen und Wadi-Becken "schüchtern" hervorkommt. Mitten im Naturpark Cabo de Gata-Nijar wohnen Sie im ruhigen Stranddorf San José an der Costa de Almería in einem kleinen familiengeführten Hotel oder in einem von deutschen Auswanderern geführten stilvollen und komfortablem ökologischen Landhaus inmitten der Spagetti- Westernlandschaften von Sergio Leone.

Sie erkunden die Steilküste, Klippen und versteckte Buchten mit einladenden Stränden, die sie auf Pfaden durch Wadis und über die Küstenberge erreichen. Bei Ihren Spaziergängen durch die Altstädte von Granada und Almeria entdecken Sie pulsierende andalusische Städte und deren kulturelle Höhepunkte, wie das UNESCO-Weltkulturerbe der Alhambra von Granada.

 

 

 

 

Geplanter Programmablauf

(Verpflegung: F=Frühstück M=Mittagessen A=Abendessen)

 

 

Tag 1: Anreise

Flug nach Málaga. (Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug). Nach der Ankunft am frühen Nachmittag fahren wir zu dem Küstennaturpark Cabo de Gata - Nijar, zum ökologischen Landhaus „Cortijo el Campillo“, die je nach Termin  für 7 Nächte ihr Zuhause sein wird.

       Fahrzeit ca. 3 Std.; Übernachtung im 

Cortijo „El Campillo“ http://www.elcampillo.info/ ; (A)

 

 

 

 

 

Hotel Cortijo El Campillo

 

 

Tag 2: Caldera von Rodalquilar und der Strand Playa Playazo

Als einziger Naturpark Andalusiens umfasst der Küstennaturpark Cabo de Gata-Nijar sowohl Maritime- als auch Festlandgebiete. Im Inneren ist er trocken und karg, doch zum über 34.000 ha großen Gebiet vulkanischen Ursprungs gehören auch steile Klippen, unberührte Buchten mit kleinen, verborgenen Sandstränden sowie Feuchtgebiete und Salinen. Nach einer kurzer Anfahrt erreichen wir das ehemalige Goldgräberdorf Rodaquilar, in dem heute das Zentrum der Naturparkverwaltung untergebracht ist. Nach dem wir uns im Botanischen Garten einen ersten Eindruck über die lokale Flora verschafft haben fahren wir noch ein kleines Stück zum Ausgangspunkt unserer heutigen Tagesetappe.

Auf gut erkennbaren Pfaden steigen wir auf die fossilen Dünen der Klippen der Krähenbucht und erreichen den Strand „El Playazo“ die vulkanische Caldera von Rodalquilar zum Meer öffnet. Oasenartig zieren verschieden arabischen Brunnen das Tal, verschiedene Ruinen von Festungsanlagen zum Schutz der Alaunminen dienten säumen unseren Weg durch das Tal bevor wir über die Berge zurück zum Wadi der Krähenbucht gelangen.

·        Fahrzeit 2x0,5 Std.; Gehzeit ca. 3 Std.; Stecke ca. 9Km; Aufstieg250m; Abstieg 250m; Übernachtung im Cortijo El Campillo; (F,PN,A)

 

 

El Playazo, Rodalquilar, Foto: D. Engelmann

 

 

Tag 3: Rund um den versteinerten Vulkan „El Fraile“

Am Sporthafens von San Jose beginnt unsere Tour, die zunächst auf einem schmalen Pfad zur Nachbarbucht Cala Higuera führt, die mit ihrem weißen Bentonitgestein im kristallklaren Wasser ein einzigartiges Küstenpanorama bietet. Wir queren die kleine Bucht und folgen einem bequemen Küstenweg oberhalb der Steilküste bis zur Kanonenstellung San Felipe. Nach einer Pause in der Burg geht es auf guten Pfaden weiter ins Hinterland, das von dem Agaven, Opuntienkakteen, Zwergpalmen und einzelnen Dattelpalmen in der Nähe der arabischen Brunnen geprägt ist. Wir erreichen das  Dorf El Pozo de los Frailes und fahren das letzte Stück zurück zum Hotel.

·        Fahrzeit: San Jose: 5 Min.; El Campillo 2x15Min. Gehzeit ca. 4-5 Std.; Strecke ca. 14Km; Aufstieg 250m; Abstieg 250m; Übernachtung im Cortijo El Campillo; (F,PN,A)

 

 

Alte Mühle bei Los Esullos, Foto: D. Engelmann

 

 

Tag 4: Das Haus der Vulkane und die Goldminen von Rodalquilar

Das Informationszentrum „Das Haus der Vulkane“ bietet einen guten Überblick über die andalusischen Naturschutzgebiete und die europäischen Geoparks. Darstellungen der meist submarinen vulkanischen Aktivität machen die Geologie und Mineralogie der Region verständlich, die die Basis für die traditionelle Minentätigkeit ist. Hauptsächlich wurde hier Blei, Silber und Aluminium-Alaun abgebaut, bis im 20. Jh. unter Franco, das Tal von Rodalquilar vom Goldrausch erfasst wurde. Eine längere Wanderung rund um von Minen durchlöcherten Berg „El Cinto“ bietet uns ein afrikanisch anmutende Panorama in der Reste der traditionellen Bewässerungssysteme der ursprünglichen Landwirtschaft sowie die verschiedenen Minennutzungen zu erkennen sind und führt uns schließlich zurück nach Rodalquilar.

·        Fahrt: 2x20Min..; Gehzeit ca. 4 h.;  Strecke ca. 11Km; Aufstieg: 350m; Abstieg: 350m; Übernachtung im Cortijo El Campillo; (F,PN,A)

 

 

Die Rambla von Majadaredonda, Foto: D. Engelmann

 

 

Tag 5: Almeria und Nijar

Die Provinzhauptstadt Almería gehörte zusammen mit Granada zu den letzten Bastionen des über 800Jahre währenden muslimischen Al-Andalus dessen Grenzen zeitweise bis über die Pyrenäen reichten. Oberhalb des Hafens erhebt sich die Burg „Alcazaba" von Almería die uns zu einem Spaziergang in ihren Gärten einlädt und dabei einen herrlichen Ausblick über den Golf von Almería vor dem Bergen des Cabo de Gata bietet. Auf dem Weg zur Burg kommen wir an der Wehrkathedrale aus dem XVI Jh vorbei, die als architektonischer Zeuge einer von Corsaren und Piraten gepeinigten Küste zu sehen ist. Nach dem Besuch der Burg kommen wir durch die Altstadt und nach dem wir uns mit einigen „Tapas" gestärkt haben fahren wir weiter nach Nijar  dessen Altstadt bis heute die Züge eines arabischen Bergdorfes bewahrt. Unser Besuch des Städtchens endet in der Ladenstraße in der vor allem die lokale Keramik und Espartograß- Flechtarbeiten angeboten werden.

·        Fahrzeit 1,5 Std.; Übernachtung im Cortijo El Campillo; (F,M,A)

 

 

Keramik in Nijar, Foto: D. Engelmann

 

 

Tag 6: Almería und die Salinen von Cabo de Gata

Nach 25 Minuten Fahrt erreichen wir das Informationszentrum „Las Almoladeras“ das mitten in einem Agavenwald steht und an das gleichnamige Vogelschutzreservat grenzt in dem z.B. 

die seltene Dupondlärche (Chersophilus Duponti) lebt. Nach einigen Erklärungen über das Schutzgebiet und die Salinennutzung fahren wir an den Strand von Cabo de Gata, machen einen kleinen Spaziergang an der La Charca (Die Pfütze) die von einem Wadi Delta gebildet 


wird und fahren weiter zu den Observationshütten an den Salinen von Cabo de Gata. Die Salinen gehören zu den wenigen Brutplätzen der Flamingos in Europa und sind innerhalb des Naturparks ebenfalls ein besonderes Vogelschutzreservat.

Etwas weiter kommen wir zum eigentlich Kap von Gabo de Gata. Von hier bietet sich uns eine wunderbare Aussicht über den unberührten Küstenabschnitt. Auf einer unbefestigten, gesperrten Küstenstraße oberhalb der Klippen gehen sie ca. 3 km über gute Wege Richtung San José und genießen das milde Abendlicht. Wer möchte, kann alternativ mit dem Hauser-Reiseleiter zurück nach San José fahren und die Wanderer am Treffpunkt mit dem Auto abholen.

·        Fahrzeit ca. 1 Std.; Gehzeit ca. 1-2 Std.; Aufstieg 80m; Abstieg ggf. 250m;  Cortijo El Campillo; (F,PN,A)

 

 

Die Salinen von Cabo de Gata, Foto: D. Engelmann

 

 

Tag 7: Buchten im Westen von San José

Heute brechen wir zu den versteckten Buchten im Westen von San José auf. Am Dorf ende von San Josè beginnen wir unsere Tour an einer restaurierten Windmühle mit Blick über den 

fast 1,5 km langen Sandstrand der Bucht Genoveses. Ebenfalls durch eine vulkanische Caldera gebildet ist die Genoveses eine der letzten Enklaven dieser Ausmaße in Europa, die (noch) nicht dem Landschaftsfraß des Massen- und Residentialtourismus zum Opfer gefallen ist. Wir kommen an verschiedenen typischen Gehöften (im Spanischen "Cortijos" genannt) 


vorbei und gelangen zu den kleinen, nur zu Fuß erreichbaren, Stränden auf der Rückseite der Caldera. Auf unserem Rückweg queren wir den langen Sandstrand der Genoveses. Die ca. 13 km lange Tour führt uns über Pfade, Strände und Wege und ist teils leicht ausgesetzt. Mit Blick auf Felsformationen aller Art und Farbe gehen wir von Bucht zu Bucht. Mit Wintertemperaturen von 14 -17°C ist das Wasser hier immer noch wärmer, als das der meisten Bergseen. Vielleicht reizt uns ein erfrischender Sprung in die Fluten.

·        Fahrzeit ca. 0,5 Std.; Gehzeit ca. 4 Std.; Aufstieg 350m; Abstieg 350m;  Cortijo El Campillo; (F,PN,A)

 

 

Cala Grande, Foto D. Engelmann

 

 

Tag 8: Maurische Stadt Granada -UNESCO Weltkulturerbe Alhambra

Ca. 2 Std. Fahrt durch sehr abwechslungsreiche Landschaft trennen uns von Granada. Zuerst durchqueren wir die Wüste von Tabernas; wir fahren vorbei an verschiedenen Filmstädten, in denen die meisten Italo-Western-Filme der 70er Jahre gedreht wurden. Danach sehen wir die Höhlenwohnungen von Guadix und passieren anschließend den Naturpark der Sierra Huetor, dessen dichte Tannen-und Kiefernwälder schon fast an den 


Schwarzwald erinnern. Granada selbst liegt wunderschön vor der Kette der verschneiten Gipfel der Sierra Nevada, die Stadt erstreckt sich über drei Hügel: den Burgberg Alhambra, den Albaicín und den Sacromonte. Am Vormittag machen wir einen kleinen Spaziergang durch die Altstadt mit ihrem historischen Viertel Albaicin; der Nachmittag gehört der Alhambra von Granada. Die Anlage mit ihren Pavillons, Säulenhallen und Höfen liegt auf einem bewaldeten Hügel, von dem sich ein schöner Blick auf die Stadt bietet. Die Alcazába (Burg) gehört zum ältesten Teil des Komplexes, das Herzstück der „Medina de la Alhambra" bildet jedoch der Königspalast -ein vollendeter Ausdruck maurischer Baukunst. Bei einem Abschiedsessen lassen wir unsere Reise ausklingen.

·        Fahrzeit ca. 2 Std.; Übernachtung im Hotel in Granada; (F,M,A)

 

 

Alhambra, El Partal, Foto: D. Engelmann

 

 

Tag 9: Heimreise

Der Vormittag bis zum Abflug steht uns zur freien Verfügung (unser Gepäck können wir bis zur Abreise im Hotel lassen). Mittags (Flugplanänderung vorbehalten) erfolgt der Transfer nach Málaga und der Rückflug nach Deutschland.

Fahrzeit 1,5 -2 Std.; (F)

 

 

Alhambra & Sierra Nevada Foto W. Cüppers

 

 

  

Los Amarillos, Foto D. Engelmann

Cortijo del Romeral, Foto: D. Engelmann

Mandelblüte an der Burg La Calahorra & Sierra Nevada, Foto: D. Engelmann

Höhlenwohnungen in Guadix, Foto: D. Engelmann

 

 

 

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